I ♥ krumpendorf, 2018, Installation view, Diorama K18

Innerhalb eines 2-wöchigen Aufenthalts wurden soziale Strukturen in Krumpendorf untersucht. Hierbei richtet sich der Fokus des Projekts auf das Phänomen einer jungen Generation von sich am Strand räkelnden jungen Frauen und Männern; sich in Szene setzend, posierend für soziale Medien.
 Dieses gesellschaftliche „Phänomen der Inszenierung“ findet sich vorwiegend an häufig frequentierten Orten – Orten wie Krumpendorf.
Untersucht werden Ich-Konstruktionen und ihre Funktionalität, die Präsentation des Selbst als Spiegelbild unserer Konsum- und Selfie-Stick-Gesellschaft, die folglich abstrahiert und ad absurdum geführt wird.
 Eine Kamera mit Selbstauslöser, eine Figur davor posierend mit allerhand found objects aus Krumpendorf (z.B. Taucherbrillen, Plastik-Tiere, Schwimmflügel, Sportgeräte, etc.) – eine Inszenierung sowohl der Objekte als auch der eigenen Person imitiert und überzeichnet den Akt der Selbstdarstellung und rückt den Aspekt der Objekthaftigkeit im Kontext touristischer Strukturen in den Mittelpunkt.